Leben und Dinge, die ich mache

Ich bin zertifizierte Begleiterin für The Work of Byron Katie als auch für Scott Kiloby’s Living Inquiries. Beide Prozesse sind Untersuchungsmethoden, die inzwischen so selbstverständlich in mir lebendig sind wie das Atmen. Meine Schmerzen und Frustrationen, meine Konzepte und Strategien, mein Evaluieren von Erfahrungen – nichts entkommt der Befragung. Ich genieße ein authentisches Leben mit allem, was auftaucht, mit den Freuden und den Sorgen – ich heiße alles willkommen, ohne Ausnahme.

Es ist ein Privileg und eine Ehre für mich, meine Fähigkeiten als Begleiterin zu nutzen und einen Raum schaffen und halten zu können, in dem Vertrauen und Intimität entstehen. Die Verbindung mit dem wahren Selbst ist genauso unwiderstehlich wie das endlose Bemühen, uns von uns selbst fern zu halten. All das untersuchen wir.

Einige Veränderungen, die ich durch The Work erlebte habe:

Eine Mutter, die ihren Sohn verlassen hatte, und die jetzt frei von Schuldgefühlen ist und ihren Sohn liebt. Eine Tochter, die ihre Familie zurückgewiesen hatte und die heute erkennt, wie sehr sie ihrer Mutter ähnelt und sich dafür liebt. Eine Weltreisende, die jahrelang eine Heimat im Außen gesucht und sich nirgendwo zugehörig gefühlt hatte: die ausgewandert ist und jetzt ihre Heimat in sich selbst gefunden hat. Ein „Ich“, das immer ruhelos, kritisch, distanziert, abwertend, manipulierend, vergleichend, rebellierend und auf der Suche nach der Liebe von anderen war. Jetzt findet dieses „Ich“ fast keine Probleme mehr und bleibt auch in Krisen ruhig. Es spricht furchtlos seine ureigene Wahrheit und ruht im Alleinsein und der Stille des inneren Lebens.

Mit den Living Inquiries durchschaue ich viele meiner „Mangel“-Geschichten und finde diejenige nicht, die ich glaube zu sein. Ich erlebe weniger Widerstand, muss nicht mehr vermeiden, meine Gefühle zu fühlen und kann in ihnen ohne Geschichte und Benennung ruhen. Mein zwanghaftes Bestreben, perfekt und effizient zu sein, verwandelt sich in ein Lachen über meine Fehler. Wenn ich meine Annahmen über mich und die Welt, die ich für wahr halte, untersuche und sie sehe, wie sie sind, dann nehme ich mich nicht mehr so ernst.

Ich bringe echte Neugierde, Liebe zum Abenteuer und Erforschungsdrang in die Untersuchung ein. The Work und die Living Inquiries bilden zurzeit die Basis meiner Arbeit, die auch den kreativen Ausdruck, Körperarbeit und die Natur mit einschließt. Zu meinem Hintergrund gehören schamanische Arbeit, Körper/Geist-integrative Therapie, Energiearbeit und der Life/Art-Prozess. Ich habe tausende Menschen in Einzelarbeit, in Workshops und Trainings seit 1980 begleitet. In der akademischen Welt bin ich Diplom-Soziologin. Ich lebe in den Bergen von Santa Fe, New Mexico, USA und verbringe jedes Jahr auch einige Monate in Deutschland.

Bring zur Session deine tiefsten Bedürfnisse, dein immer wiederkehrendes Verlangen, deine zwanghaften Wünsche, deine unwiderstehlichen Befehle, deinen fordernden Druck, dein ewiges Klagen und alles, was du sollst und musst – und nicht zu vergessen, was du nicht sollst und nicht musst und dein „nein, nein, NEIN – nie wieder …“ Und wenn du dich finden oder verlieren, deine Zwänge loslassen und deine Ängste verlieren willst: Ich habe Lust, dich zu begleiten.

Dinge, die ich mache

Ich drücke mich gerne kreativ aus, spiele und experimentiere mit gefundenen Dingen, recycelten Materialien, Stahl, Holz, Gips, Farben und Pigmenten, Seidenstrümpfen, Windeln, Harzen, Latex, Draht … was auch immer mich inspiriert … ich bringe diese Materialien zusammen. Ich nähe, schweiße, benutze die Kettensäge, schmirgele … mache Dinge … manchmal sind sie nützlich wie ein Tisch.